HINTERM EISERNEN VORHANG

„Dass es einen „roten Elvis“ in der DDR gegeben hat, das wusste ich gar nicht! Um so spannender ist es für mich, mich mit der Geschichte von Dean Reed, dem mit der Show IRON CURTAIN MAN in Berlin ein musikalisches Denkmal gesetzt wird, auseinanderzusetzen.“

 

Was war da los: ein singender Cowboy landet in der Hauptstadt der DDR, und reitet Lasso-schwingend durch »Ein Kessel Buntes«? Dean Reed, geboren in Denver, Colorado wollte die Stimme der Unterdrückten sein. In Lateinamerika ein Star, kam er auf Umwegen über Spanien, Italien und die UdSSR in die DDR, wo er in den 70ern dem Sozialismus den Hüftschwung lehrte.

 

Der „Rote Elvis“ erlebte hinter dem Eisernen Vorhang eine beispiellose Karriere, er war DER Amerikaner des Ostblocks. Doch mit Glasnost und Perestroika begann sein Stern zu sinken und auch in seiner Heimat wurde er bei einem Comeback-Versuch verhöhnt. Im Jahr 1986 schließlich nahm sich der Musiker unter bis heute mysteriösen Umständen das Leben.

 

Wie vielen Musikern und Stars war Dean Reed die große Bühne die eigentliche Heimat. In der Neuköllner Oper wird Dean nach Hause auf die Bühne geholt. In einer fantastischen Totenreise stellt sich der Sänger den Stationen seines Lebens und trifft Weggefährten und Feinde. Wir verfolgen den Weg des Mannes, der in Denver, Colorado aufbrach, um den Ostblock zu rocken.

 

„Nobody knows me back in my hometown“, sang er kurz vor seinem Tod. Jetzt kriegt er seine eigene Hall of Fame.

 

 

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EINFACH KULT

„Einmal bei der Rocky Horror Show mitspielen – das wünscht sich fast jeder Musicaldarsteller! Für mich wurde dieser Traum an einem ganz besonderen Veranstaltungsort wahr: Der Alte Schlachthof Dresden ist die coole Kulisse für meinen Time Warp. Ich freue mich schon auf meine Zeit als Frank’n’Furter!“

 

Brad und Janet, glücklich verliebt und frisch verlobt, haben auf der Landstraße eine Autopanne. In Unwissenheit darüber, dass sie bereits erwartet werden, bitten sie in einem nahe gelegenen Schloss den kauzigen Diener, telefonieren zu dürfen. Durch die Begegnung mit der exzentrischen Welt des Dr. Frank’n’Furter tut sich dem prüden bürgerlichen Pärchen im Folgenden ein unerschöpflicher Abgrund verbotener Lüste auf, der die beiden gleichermaßen abstößt wie anzieht…

 

Eine aberwitzige Horror-Story, ein höllischer Spaß, eine außerirdische Party, ein Fest der Obsessionen wie der unerfüllten Träume, verbunden mit der Frage nach der Freiheit in unserem vermeintlich selbstbestimmten Leben.

 

Bad, bizarre and bloody brillant: Seit Jahrzehnten im Kino wie im Theater Kult, lebt diese Aufführung von der Mitwirkung seiner Fans. Let’s do the Time Warp again!

 

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In Zeiten des Revue-Theaters und Kinofilms belebt Paul Abraham in den 1930ern die Operette wieder. Mit Viktoria und ihr Husar gelingt ihm der Coup, kulturelle Klischees frech auf die Schippe zu nehmen und diese mit modernen Tänzen, großen Revuenummern und einer jazzigspritzigen Tonsprache zu präsentieren. Mausi, süß warst du heute Nacht oder Meine Mama war aus Yokohama sind dabei nur zwei der vielen Ohrwurmgaranten.

 

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